Egal wie viele Fotohootings man bereits hinter sich hat, eigentlich ähnelt keines komplett dem anderen. Natürlich stellt sich irgendwann in Sachen Posen und Gesichtsausdrücke eine gewisse Routine ein. Doch man muss sich immer wieder auf neue Menschen, Orte und manchmal sehr ausgefallene Kleidung einlassen. Oder eventuell sogar auf gar keine Kleidung?

Muss man als Model eigentlich bereit sein alles zu zeigen? Nein, muss man nicht. Keine seriöse Agentur wird jemals Nacktbilder von einem Model erwarten. Außerdem gibt es genug Shootingoptionen, bei denen man nicht alle Hüllen fallen lassen muss. Aber man sollte sich bewusst sein, dass man hinter den Kulissen manchmal mehr nackte Haut sieht als ein fertiges Bild erahnen lässt.

Beispiel gefällig? Bei den Strandaufnahmen sitzt der Bikini vermutlich wunderbar. Aber dass man sich in einer schicken Kabine umziehen kann ist doch eher der Ausnahmefall. Viel wahrscheinlicher ist der Outfitwechsel hinter irgendwelchen Felsen oder auf dem Rücksitz vom Auto.

Sehr ähnlich sieht es Backstage bei Modenschauen aus. Alles muss schnell gehen und Zeit für persönliche Befindlichkeiten beim Umziehen hat keiner. Außerdem braucht man bei den meisten Outfits sowieso Hilfe.

Aber dennoch sehen wir auch oft genug Aufnahmen, auf denen das Model Nichts an hat. Wie sieht es jetzt also mit den richtigen Aktaufnahmen aus? Zunächst einmal: Es gibt ganz verschiedene Bereiche von Aktbildern. Professionelle und verdeckte Aktaufnahmen kann man durchaus in einem seriösen Modelbuch verwenden.

Zu offenherzige Bilder, mit eher durchschnittlichen Fotografen, können einem jedoch eine weitere Karriere verbauen. Dies gilt sowohl für die Modelbranche, als auch für andere Arbeitswege. Man sollte sich deshalb genau überlegen, wie man selbst wirklich gesehen werden möchte und welcher Fotograf diese Vorstellungen erfüllen kann.

Im Endeffekt ist das Wichtigste, dass man selbst sich wirklich vollkommen wohl in seiner Haut fühlt. Anderenfalls wird die Branche schnell gefährlich für das eigene Seelenwohl.

Bis zum nächsten Mal,

Julia-Janine