Yogaschule Solis – Mit Ashtanga-Yoga auf ins „Hier und Jetzt“

Die Menschen in unserer schnelllebigen Gesellschaft befinden sich zwar physisch im Jetzt, sind aber meistens geistig woanders. Wenn Körper und Geist auseinanderdriften kann dieser Zustand, über die Jahre hinweg, diverse Stresssymptome hervorrufen. Im Yoga werden beide Teile wieder zusammengeführt. Durch die Arbeit mit dem Atem und dem Körper, wird der Mensch mit Achtsamkeit versorgt und ins Hier und Jetzt gebracht – dem einzig wahren Moment.

Ashtanga Yoga begeistert anders als typischer Sport. Es wird geschwitzt und die Übungen können anstrengend sein, doch darüber hinaus geht es darum, den Geist auf das Wesentliche auszurichten.

„Der Atem ist das Instrument der Yogis. Vielen Menschen ist gar nicht klar, dass sie ihren Atem bewusst wahrnehmen und steuern können“, so beschreibt es Angelika Gödecke, Schul- und Ausbildungsleiterin sowie Geschäftsführerin der Yogaschule Solis, die sich mit der weitreichenden Thematik des IMG_8531Ashtanga-Yogas befasst und diesen Yogastil mit ihrem Sohn Niels innerhalb verschiedener Kurse und Workshops an interessierte Menschen weitergibt.

Wir alle atmen Tag und Nacht und weil Atmung und Bewegung untrennbar miteinander verbunden sind, macht es Sinn, auch andere bewusste Bewegungen mit dem Atem zu verbinden. „Im Ashtanga-Yoga übst du jede Bewegung, verbunden mit dem Atem, aus – dadurch entsteht eine bewegte Meditation, denn du brauchst irgendwann nicht mehr zu überlegen, was du tust oder wie du atmest. Atem und Bewegung gehen in Fleisch und Blut über.“ betont Niels Gödecke.

Zum Ashtanga-Yoga sollte man die Motivation mitbringen, sich bewegen zuIMG_8567 wollen. Durch eine feste Struktur, im Sinne eines Sets von wiederkehrenden Übungen, ist eine kontinuierliche Praxis möglich, die den Wandel von Körper und Geist sichtbar macht. Niels schildert, dass Yoga-Praktizierende jeden Tag mit einer anderen Stimmung, anderen körperlichen Voraussetzungen etc. auf die Matte gehen und durch diese Auf- und Ab-Momente viel über sich selbst lernen können und bemerken, was letztlich alles wandelbar ist. Auf der Yogamatte geht es darum, die verschiedenen Phasen anzuerkennen, sie zu fühlen und zu akzeptieren. „Du kannst auf der Matte nicht jeden Tag immer das Gleiche erleben, obwohl dein Körper augenscheinlich immer das Gleiche ausführt. Jeder Moment, jedes Üben ist neu, etwas anderes und einzigartig. Darum wird der Wunsch etwas Beständiges im Unbeständigen zu finden in Unzufriedenheit münden.“

„Die positive Lebensenergie steigt im Körper. Wir machen nichts Anderes, als das wachzurütteln, was sowieso in Jedem ruht. Für mich gibt es kein Leben ohne Yoga. Es ist mein Lebenselixier, die Meditation, in die Stille zu gehen, den Körper zu fordern. Auf der Matte üben wir im Grunde genommen für den großen Alltag – Yoga formt dich und ist immer präsent“, bemerkt die Yogalehrerin mit einem konstanten Lächeln im Gesicht.solis_07.2016-12[1]

In der Yogaschule Solis bieten die Fundament-Kurse die perfekte Basis für Einsteiger- und Einsteigerinnen sowie für alle, die sich einmal neu ausprobieren und erfahren möchten. Der Mysore-Style ist charakteristisch für Ashtanga-Yoga und bedeutet, das selbstständige Üben, auf das die Teilnehmer- und Teilnehmerinnen in den Kursen vorbereitet werden, um zu einer freien Praxis auf der Matte zu gelangen.
Die Kurse für Einsteiger/innen starten regelmäßig in der Yogaschule für Euch. Sie werden von den Krankenkassen bezuschusst.

Wagt den Schritt zur ersten Yogastunde, nehmt einen tiefen Atemzug und taucht ein in die eindrucksvolle Welt des Ashtanga-Yoga.