Phillip Boa and the Voodooclub

Phillip Boa sei etwas schwierig, schreibt Benjamin von Stuckrad-Barre in seiner jüngst erschienenen Selbstausweidung „Panikherz“. Er war Boas „Produktmanager“ bei der Plattenfirma „Motor Music“, die damals auch Rammstein und Element of Crime gesignt hatte. Aber dass so jemand schwierig sei, das wünsche man sich ja.

Ob Boa nun wirklich schwierig ist oder einfach nur Musik macht, die nicht jeder kennt, sei einmal dahingestellt. Jedenfalls ist er schon verdammt lange dabei, machte „Indie“, bevor es angesagt war, und veröffentlichte mit seiner Band „The Voodooclub“ und auch als Solo-Künstler knapp 20 Alben. Wer „Tocotronic“ mag oder „Die Sterne“ oder „Smashing Pumpkins“ oder wer sich einfach nur mal etwas Anderes geben will, kommt bei Boa voll auf seine Kosten. Da lohnt sich auch der Gang zum Plattenhändler, um wirklich mal seinen Kiez zu unterstützen!

Die Fahrt nach Wolfsburg lohnt sich auch, hier spielt Boa im April auf der großen Bühne im Hallenbad im Rahmen seiner „Blank Expression Tour“.

Phillip Boa and the Voodooclub
Hallenbad | Wolfsburg
07.04.2017