Papa Fuego

Manche mögen’s heiß! So auch die vier Köpfe hinter Braunschweigs neustem Kultgetränk: dem Mexikaner ‚Papa Fuego’. Diese vier Köpfe sind die Studenten Jasper Brünnette, Oliver Kern, Max Brandt und Philipp Grimmel. DRUFF! traf sich mit Jasper und Olli, die mit uns über die Entstehung dieser brillanten (Schnaps-) idee quatschten.

Wer Mexikaner nicht kennt, sollte sich an dieser Stelle kurz ein bisschen schämen und weiterlesen. Denn der Schnaps aus Tomatensaft, klarem Hochprozentigem wie Wodka oder Korn, Chili und Pfeffer ist ein feurig-leckerer Partydrink oder das, was Oliver Kern gerne als: „die kleine Mahlzeit für Zwischendurch beim Feiern“ betitelt. Erstmals mit Mexikaner in Kontakt getreten, sind zwei der Jungs in Norddeutschland. Besser, in der Geburtsstätte des Schnapses, in Hamburg. „Philipp ist Hamburger und kennt daher Mexikaner. Ich kenne es auch vom Kiez. Da legst du einen Zehner auf den Tisch und kriegst 20 Mexikaner-Shots“, erzählt Jasper, Papa Fuegos Mann für Marketing und IT.

Aber leider mangelt es in Supermärkten überall nach wie vor an dieser beliebten herzhaften Alternative zu Feigenschnaps und Co. „Die Spirituosen-Regale im Supermarkt sind wirklich riesig, aber für diejenigen die es eben nicht süß mögen, gibt es kaum Auswahl. Stattdessen steht da irgendein zuckersüßer Lakritz-Wodka im Supermarktregal“, erklärt Jasper.

Was macht man also in so einer Situation, wenn die nächste Party bevorsteht? Selber mixen, die Küche bis oben hin mit Tomatensaft vollschmieren und das alte Tetrapack als provisorisches Transportmittel zweckentfremden. Dass das auf Dauer nicht so geil ist, fanden auch die Jungs von Papa Fuego relativ schnell heraus. Keine Frage, der selbstgemixte Mexikaner kam auf jeder Party super an, wie Jasper erzählt: „Angefangen hat es bei einer
Party von einem Kumpel. Da kam der Schnaps so gut an, dass es bei den nächsten hieß: Bring nochmal etwas mit! Das wurde immer mehr, irgendwann haben wir uns sogar 100 Flaschen geholt, damit wir nicht immer die Tetrapacks mitschleppen müssen.“

Die Idee festigte sich, sodass Philipp und Jasper beschlossen, beim Ideenwettbewerb 2016 anzutreten – erfolgreich! Hier lernten sie auch Oliver besser kennen und holten sich im Folgenden noch Max, einen weiteren Studenten mit einer Schwäche für Mexikaner, ins Boot. Heute, ein Jahr später, hat Papa Fuego eine bedeutende Schaffenszeit hinter sich, die aus diversen Verkostungsabenden, verkaterten Morgen, Promotion-Events und Firmengründung besteht. Die Vier brachten und bringen auch weiterhin immer viel Spaß an ihrer Gründung mit. Aber es steckt auch eine Menge Zeit und Energie dahinter, denn der Weg ist nicht immer einfach gewesen. Olli bestätigt: „Es gibt so viele Kleinigkeiten und Fallstricke, die man beachten muss, dass es schon echt ein krasser Aufwand ist. Wir dachten am Anfang noch so etwas wie: Wir machen das, dann geht es durch die Decke und wir werden Millionäre“, scherzt er. „Aber darum geht es ja auch gar nicht, sondern einfach darum, dass noch mehr Leute Mexikaner kennen und lieben lernen.“ Bemerkenswert, nicht nur, wenn man bedenkt, dass alle vier noch zur Uni gehen und Vollzeit-Studenten sind.

Ihre Mühe macht sich bezahlt! Papa Fuegos leckere Spirituose findest du ab jetzt nicht nur im Einzelhandel wie dem KingKing Shop, No Limits oder Heimatrausch. Denn der Mexikaner erobert endlich das Supermarktregal! Haltet im nächsten Braunschweiger Edeka-Markt unbedingt die Augen nach der feurig-fruchtigen Tomatenspirituose auf! Die 0,35l Flaschen kommen zudem direkt mit praktischen Shot-Gläsern, Mexikaner To-Go sozusagen.

Du willst mehr von Papa Fuego sehen? Keine Sorge – Oliver, Max, Philipp und Jasper tüfteln bereits unter anderem, an dem einen oder anderen Entwurf für mehr Abwechslung in der Schärfe. Wie die Chilischoten-Anzahl auf dem Etikett verrät, brennt ein Shot bisher entspannt. Diejenigen, „die es wirklich wissen wollen und Mexikaner trinken, der notfalls auch doppelt brennt“, müssen aber nicht mehr allzu lange warten, verrät Jasper. Wir finden: Hot! Und tüten beim Einkauf für die nächste Party direkt eine Flasche Papa Fuego ein.