Die Faszination der Ozeane, die atemberaubende Unterwass­erwelt, Action und große Abenteuer mit Menschen die auf und unter Wasser unterwegs sind – am 24. April kommt die große Wasserwelt auf die Leinwand.

Bereits seit 2014 nimmt uns die International Ocean Film Tour mit in die Welt der Ozeane und der Menschen, die sich dem Meer in besonderer Weise verbunden fühlen.

Rund zwei Stunden wird in sechs bildgewaltigen Dokumentarfil­men das blaue Wunder ins C1 in Braunschweig geholt. Die Inter­national Ocean Film Tour entführt uns mit ihrer Volume 5 während dieser Zeit in die abenteuerreiche und vielfältige Welt des Meeres.

In PARADIGM LOST zeigt uns Kai Lenny, das Ausnahmetalent auf dem Surfbrett, feinste Wassersport-Action an den besten Spots weltweit und in den unterschiedlichsten Disziplinen.

Der Schweizer Yvan Bourgnon nimmt uns in THE OCEAN RIDER mit auf seine 55.000 Kilometer lange fahrt um die Welt – in einem kleinen Katamaran ohne Cockpit oder Schutz vor den Elementen. Allein mit seiner Kamera macht er sich auf die abenteuerliche Fahrt und wird von Stürmen überrascht, erleidet Schiffbruch und begegnet echten Piraten.

Besonders abgedreht wird es in dem Dokumentarfilm DOLPHIN MAN, der die Geschichte des Apnoetauchers Jacques Mayol er­zählt. Im Gegensatz zum Gerätetauchen nutzt der Taucher hier keine Hilfsmittel und atmet vor seinem Tauchgang lediglich ein. Für seinen Tauchgang steht ihm also nur dieser eine Atemzug zur Verfügung. Der gebürtige Franzose hat bereits mehrere Rekorde im Freitauchen aufgestellt und unter anderem im Jahr 1976 die magische 100 Meter Grenze durchbrochen.

Aber auch zum Nachdenken soll die Dokumentarreihe anregen. So setzt jedes neue Volume einen umweltpolitischen Schwer­punkt, welcher zum Schutz der Ressourcen motivieren soll. Im fünften Tourjahr konzentriert sich die International Ocean Film Tour auf ozeanische Schutzzonen und Orte, die es werden sollen.

In der Dokumentation VAMIZI wird das Korallensterben thema­tisch in den Mittelpunkt gestellt. So geht es etwa um eines der ältesten Korallenriffe der Welt, das vor der Küste von Mosambik angesidelt ist: schillernd und ein Wunderland der Artenvielfalt. Das Korallensterben ist jedoch ein weltweites Phänomen und ein Warnsignal der Klimaerwärmung. VAMIZI zeigt auch, wie­viel durch die konsequente Etablierung von „Hope Spots“, also Schutzgebieten in ökologisch einzigartigen Bereichen, gerettet werden kann. Bei der Premiere am 15. März in Hamburg war die legendäre Oze­anografin und Umwelaktivistin Dr. Sylvia Earle live zum Tour-Auf­takt dabei. Sie ist TED-Preisträgerin, Initiatorin der weltweiten Hope Spot Initiative zum Schutz bedrohter Meereswelten und die Grande Dame der Meeresforschung.

Die Aktivistin stellte das Konzept der „Hope Spots“ bereits 2009 in ihrem TED Talk vor und inspirierte damit Millionen Menschen auf dem Planeten. Während über 12 Prozent der Landfläche durch Nationalparks und ähnliche Dinge geschützt werden, ist das nur bei rund 6 prozent des Meeres der Fall. Hope Spots sind wie die Nationalparks des Meeres und sollen als von der Marine geschützte Gebiete beispielsweise vor Überfischung oder Mee­resbergbau bewahrt werden.

Auf der weiteren Tour werden auch in diesem Jahr zahlreiche Protagonisten, Filmemacher, Umwelt- und Tierschützer mit dabei sein. Die International Ocean Film Tour ist etwas für die Wasser­ratten unter uns und für all diejenigen, die das Meer lieben.

Zuschlagen lohnt sich, die Tickets gibt es zu kaufen im C1, auf der Internetseite des Kinos und auf der Website der Internatio­nal Ocean Film Tour.