Wie finde ich nach dem Studium gut ins Berufsleben? Und wie kann ich auch schon während des Studiums Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern knüpfen? Heutzutage sehen sich viele Studenten mit diesen und ähnlichen Fragen konfrontiert. Aber leider findet sich ohne Weiteres oft keine Antwort hierauf. Denn die meisten Studiengänge, insbesondere an klassischen Universitäten, sind nach wie vor sehr theoretisch geprägt und bieten abseits von kürzeren Pflichtpraktika und Ähnlichem kaum wirkliche Ansatzpunkte. Daher wissen viele Studenten nicht, wie sie erfolgreich und mit guter Perspektive an Unternehmen herantreten können.

Die „bonding-studenteninitiative e. V.“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau diesem Phänomen entgegenzuwirken. Ihr geht es darum, „Brücken zwischen Studierenden und Unternehmen zu bauen“. Seit 1988 ist sie aktiv und bringt seither interessierte Studenten und potenzielle Arbeitgeber zusammen.

Das englische Wort „bonding“ bedeutet auf Deutsch so viel wie „Bindung“, „Verbindung“ oder auch „Kontaktierung“. Darüber hinaus ist der Begriff vor allem technisch und physikalisch konnotiert und tatsächlich ist die bonding neben dem Bereich Wirtschaft in erster Linie im MINT-Bereich unterwegs. MINT-Fächer sind Fächer in Richtung Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. In der Regel handelt es sich hierbei um Mangelfächer, daher sind auch die Unternehmen interessiert daran, zum Beispiel über die bonding in Kontakt mit engagierten Studenten aus diesen Bereichen zu treten.

Aber auch Studenten aus anderen Fachrichtungen können hier aktiv werden. So können sie beispielsweise Projekte managen, im Team arbeiten und somit wiederum Erfahrungen fürs spätere Berufsleben sammeln. Da die bonding-studenteninitiative e. V. ein gemeinnütziger, eingetragener Verein ist und die aktiven Studenten hier ehrenamtlich beschäftigt sind, fehlt zudem der schale Beigeschmack, den vergleichbare gewinnorientierte Programme haben.

Die bonding ist deutschlandweit vernetzt beziehungsweise etabliert und an insgesamt zwölf Technischen Hochschulen aktiv. Die Standorte sind neben Braunschweig beispielsweise Berlin, Hamburg oder München. In erster Linie organisiert sie jährlich über 200 kostenlose Veranstaltungen wie Exkursionen und Ähnliches, aber vor allem viele Firmenkontaktmessen, auf denen sich Studenten und Unternehmen auf unterschiedlichste Art und Weise kennenlernen können.

Das Braunschweiger Team der bonding-studenteninitiative e. V. organisiert seit über 25 Jahren solche Messen auf dem Campus der TU. Am 30. und 31. Mai 2017 haben Studenten hier wieder die Möglichkeit, sich auf 1.750 qm Messefläche über 100 Unternehmen zu informieren. Dazu gehören Gespräche, Vorträge, aber auch „Serviceleistungen“ wie etwa die Überprüfung der Bewerbungsunterlagen oder das Anfertigen von Bewerbungsfotos. Weiterhin haben die Teilnehmer hier die Möglichkeit, etwas über Praktikumsplätze oder Abschlussarbeiten bei den Unternehmen zu erfahren. Die Aussteller sind nicht nur regional, sondern auch national und international aktiv. Darüber hinaus zählt die bonding- Firmenkontaktmesse in Braunschweig zu den größten derartigen Kontaktmessen in Norddeutschland.

Wer also Interesse hat, sich von der Masse abzuheben, Kontakte zu knüpfen und sich somit Perspektiven zu schaffen, sollte am 30. und 31. Mai von 9:30 Uhr bis 16:30 Uhr auf dem TU Campus hinter dem Haus der Wissenschaft bei der bonding-Messe vorbeischauen. Getreu dem Motto: „Erlebe, was Du werden kannst.“

Weitere Infos unter: braunschweig.bonding.de