Jeder kennt diesen einen Moment, wenn man auf YouTube, SoundCloud oder Spotify unterwegs ist und diese eine neue Band hört, die noch nicht im großen Mainstream-Teich schwimmt und deren Sound so einprägsam und frisch ist, dass man sich sofort in der Musik verliert. – So geht es einem auch bei der Braunschweiger Band AUD SYN! DRUFF! traf sich mit dem Duo, das hinter der neuen und großartigen Musik aus Braunschweig steht.

AUD SYN, das sind Ole Brandt (Gesang und Gitarre) und Henry Uhl (Schlagzeug) – beide Studenten und jahrelange Freunde, die bereits viel Erfahrung in Sachen Musik gesammelt haben. Letztes Jahr im November erschien ihr Debütalbum ‚Monday Madness‘. „Wir haben vor dem Release unseres ersten Albums nichts in der Öffentlichkeit gemacht“, erinnert sich Ole an die Entstehung und Entwicklung von AUD SYN zurück. „Vorher haben wir anderthalb Jahre an der Musik gearbeitet. Dabei haben wir erst bei Release des Albums uns dann wirklich als Band gesehen und von da an Konzerte gespielt.“

Dabei gründen sich viele junge Bands zuerst, spielen dann im Proberaum und später auf Gigs in den Jugendzentren der Stadt, bis irgendwann mal an ein Demotape gedacht wird. Diesen Weg schlugen Ole und Henry nicht ein. „Wir haben auch schon vor AUD SYN in anderen Bands gespielt. Daher kannten wir den ‚typischen‘ Weg schon und haben damals auch echt viele Türklinken putzen müssen“, lacht Ole. „Ob unser Weg jetzt richtig oder falsch war, das Album erst zu veröffentlichen und so quasi das ganze Bandprojekt an den Start zu bringen, liegt, glaube ich, im Auge des Betrachters. Es ist auch einfach cool, wenn dich Leute fragen, was du für Musik machst, und du dann einfach auf Spotify, iTunes und Co. verweisen kannst, wo sie sich dann ein eigenes Bild von unserer Musik machen können.“

Musikalisch bewegen sich AUD SYN zwischen eingängigem Indie-Rock und melancholischem Pop. „Ich dachte, als wir die Musik gemacht haben, dass es für Leute ist, die entspannen wollen, auf der Couch sitzen und dabei eine Kippe rauchen“, beschreibt Ole die Musik. „Bei den Konzerten ging es dann aber ganz gut ab“, wirft Henry ein. „Die Stimmung hat uns total überrascht! Bei Songs, von denen wir dachten, sie seien entspannte Tracks, fingen die Leute an zu tanzen. Das war schon echt cool.“

Die Lyrics der Songs stammen von Ole, während Henry dafür sorgt, dass diese gebührend musikalisch untermalt werden. „Die Texte sind nicht mega konkret“, betont Ole. „Ich mag es, wenn man es sich selbst so drehen kann, wie man es gerade hören möchte. Ich weiß, dass unsere Songs von verschiedenen Personen unterschiedlich interpretiert werden. Das finde ich total interessant und so soll es ja auch sein.“

Wer sich selbst von der Musik AUD SYNs überzeugen will, kann dies auf diversen bekannten Streaming- und Musikplattformen wie iTunes oder Spotify tun. Erst im Juni erschien ihre neueste Single ‚Thick Boy‘, die man sich neben dem Album ‚Monday Madness‘ anhören kann. Am 16. September spielen die Jungs auch live bei der Wolfenbütteler Kulturnacht. Also abchecken, anhören und genießen!